Inzwischen gibt es viele andere Wege, sich und seinem Tier eine schöne Zeit zu gönnen – auch für den Fall, dass der Urlaub getrennt verbracht wird – ein

Aussetzen der Tiere

ist keine Lösung.

Urlaub bei Bekannten und Verwandten

Im Idealfall bleibt der Hund (oder auch die Katze, das Meerschweinchen, der Wellensittich) im Urlaub bei Bekannten oder Verwandten, die auch dem Tier zum Beispiel durch vorherige Spaziergänge oder Besuche vertraut sind. Der Hund kann vielleicht sogar in seiner vertrauten Umgebung bleiben und wird dort regelmäßig mit Futter und Streicheleinheiten, mit Auslauf und Pflegestunden versorgt. Dafür ist wichtig, dass der Betreuende die Eigenheiten des Tieres kennt und weiß, was es gewöhnt ist. Vielleicht bekommt der Hund regelmäßig am Abend einen Kauknochen oder es geht noch einmal eine Runde um den Block. Vielleicht steht morgens erst einmal das Spiel mit dem Futterbeutel an oder ein Besuch auf der Freilauffläche im Park. Je besser die bekannten Gewohnheiten eingehalten werden, umso kürzer wird die Zeit für das Tier, bis Herrchen oder Frauchen wieder daheim sind.

Urlaub in der Hundepension

Eine andere Möglichkeit der Unterbringung ist die Hundepension. Horrorszenarien, wie eingangs beschrieben, sind dort nur noch vereinzelt zu finden. Es gilt also, sich vorab genau über die örtlichen Gegebenheiten zu informieren. Hundepensionen bieten für viele Tiere zahlreiche Vorteile. Vor allem die Hunde, die zu Hause allein gehalten werden, profitieren von der Möglichkeit, mit anderen Hunden zu spielen und die arttypischen Verhaltensweisen zu üben. Natürlich können da auch Rangordnungskämpfe entstehen, doch in der Regel sind die Hunde verträglich und regeln kleinere Rangeleien ohne Probleme.

Hundebesitzer werden auch längst nicht mehr mit der Forderung konfrontiert, den Rüden kastrieren zu lassen. Unkastrierte Rüden zeigen sich zwar häufig dominanter, sind aber durchaus mit anderen Hunden zu halten. Selbst Hündinnen während der Läufigkeit werden aufgenommen, sie dürfen dann mit einem kastrierten Rüden spielen. Eine Gefahr der ungewollten Verpaarung besteht damit nicht.

Viele Hundepensionen haben Hundeschulen angeschlossen oder arbeiten mit Hundetrainern zusammen. Auf Wunsch der Besitzer können die Tiere hier unter fachkundiger Anleitung sogar noch etwas lernen. Insgesamt wird die Zeit durch Spiel, Lernen, Spazierengehen und Streicheleinheiten für den Hund so kurzweilig wie möglich gehalten. Die Familie kann also getrost in die Ferien reisen.

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